Chronik

Angeregt durch den amtierenden Fachwart Kanupolo des Deutschen Kanuverbandes Rolf Manstein Hamburg, wurde bei der Fachtagung am 25.10.1981 in Dinkelsbühl-Mittelfranken die Idee geboren einen Förderkreis Kanupolo ins Leben zu rufen. Die Idee wurde noch bei der Fachtagung umgesetzt und der Förderkreis gegründet.

Die Gründungsmitglieder:
1. Vorsitzender Rolf Manstein (Hamburg)
2. Vorsitzender Bernhard Klein (Berlin)
Kassenwart Willi Larisch (Hannover)
Kerstin van Beek (Essen)
Jürgen Konrad (Essen)
Franz Georg Kampowski (Essen)
Heinz Thurau (Essen)
Werner Milla (Hamburg)
Rolf Peiss (Hannover)
Werner Müller (Hannover).

Das Ziel der Gründungsmitglieder war es eine Satzung aufzubauen, dem Eintrag in das Vereinsregister zu erreichen, die Kameradschaft zu pflegen und den Kanupolosport in seiner Entwicklung zu unterstützen. Es wurde vereinbart sich jährlich, anlässlich der Deutschen Kanupolomeisterschaft zu einer Versammlung zur Weiterentwicklung des Förderkreises zu treffen. Erst am 20.10.1984, wieder bei einer Fachtagung in Hannover wurde vom Vorstand den Mitgliedern die Satzung Förderkreis Kanupolo vorgelegt und angenommen.

Am 16.1.1985 wurde der Förderkreis Kanupolo vom Amtsgericht Hamburg als eingetragener Verein beurkundet. Nach der Satzung des Vereins ist die Mitgliedschaft von Einzelpersonen, Vereinen, Verbänden und Firmen möglich. Der jährliche Mindestbeitrag wird auf Antrag zur Jahreshauptversammlung festgesetzt. Weitere Spenden können jederzeit auf das Konto des Förderkreises eingezahlt werden. Der Verein hat die Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft, eingetragen beim Finanzamt Hamburg-Mitte unter Steuer Nummer 17/420/09986 und ist berechtigt Spendenquittungen auszustellen. Der Förderkreis Kanupolo wird ehrenamtlich mit geringen Kosten verwaltet. Die Beiträge und Spenden werden weitgehend zur Förderung und Anerkennung des nicht olympischen Kanupolosportes verwendet.

Einige Beispiele:
Reisekostenzuschüsse für Auswahlmannschaften zu Internationalen Wettkämpfen und Meisterschaften.

Unterstützung von Jugend-Ländervergleichswettkämpfen im Kanupolo in Deutschland

Aufrechterhaltung der Vorkriegstradition die Überreichung des Traditionswimpel an die Gewinnermannschaften zur Deutschen Meisterschaft

Unterstützung der Realisierung einer Ausstellung zur Geschichte des Kanupolosportes im Deutschen Kanuverband
in Wort und Bild anlässlich der Weltmeisterschaften 2002 in Essen und des Initiators Manfred Roesler (Berlin). In einem vom Veranstalter gestelltem Zelt wurde die Ausstellung sehr gut besucht und fand die Anerkennung der Teilnehmenden Nationen, Besucher und des DKV Präsidium. Die Ausstellungsdokumentation wurde durch Mittel des Förderverein und durch Jochen Schröder Quakenbrück-Niedersachsen überarbeitet und Schulen, Vereinen, Verbänden usw. zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt.

Nach dem Rücktritt 1999 von Rolf Manstein als 1. Vorsitzender des Förderkreis wurde Klaus Liebmann Berlin als Nachfolger gewählt. Sein Ziel war es den Mitgliederbestand auszubauen, die Verbindung zwischen den Auswahlmannschaften Kanupolo und den Mitgliedern des Förderkreises zu pflegen. Einweiteres Ziel war es mit einer Satzungsänderung die Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft zu erreichen. Dies wurde am 12. August 2002 erreicht. Der Mitgliederbestand lag 1999 bei 43 Mitgliedern und wuchs bis 2005 auf 72 Mitglieder.

Am 26.8.2005 zur Jahreshauptversammlung stellt sich Klaus Liebmann aus Altersgründen und über 50 jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit für den Kanusport nicht mehr der Wiederwahl als 1. Vorsitzender. Sein Nachfolger wird Walter Stockamp (Mülheim-Ruhr). Klaus Liebmann wird auf Vorschlag des neu gewählten Vorsitzenden von der Versammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Am 15.8.2008 wurde Wolfgang Finster (Nettetal) als neuer 1. Vorsitzender des Vereins gewählt. Sein Nachfolger, Sven Stockamp (Mülheim) wurde auf der Jahreshauptversammlung am 5.8.2011 in Berlin von den Mitgliedern gewählt.